JayBo Monk / Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg
Wir laden Sie herzlich ein am 17. Mai 2014 von 12 bis 15 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg und des Künstlers JayBo Monk im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„The wolves“

Die Wölfe bilden eine hintergründig rätselhafte visuelle Analogie zur Integrationssituation der 100 verschiedenen Nationen, die rund um die Schwalbacher Straße wohnen. Die Installation symbolisiert die Ambivalenz zwischen der Herkunft der Menschen und ihrer neuen Situation fern des Ortes, an dem sie geboren wurden, sowie ihre Schwierigkeiten, zu akzeptieren und akzeptiert zu werden. Sie beschäftigt sich mit den Themen Integration, Vergangenheit und Zukunft, Heimat und kulturelles Erbe.
Wichtig ist zudem, dass die Wölfe das Publikum veranlassen werden, den verschiedenen Spuren in der Straße zu folgen und die Kunsthalle zu besuchen. Ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und des Gesprächs.
 

1963          Geboren in Südfrankreich

seit 1983  Beschäftigung mit Streetart-Kultur als Künstler, Rapper und Schauspieler

1985          Umzug nach Berlin, Gründung eines Lifestyle Mags und eines Streetwear-Labels

Lebt und arbeitet in Berlin

Ada Moran Riess / Kfar Saba
Wir laden Sie herzlich ein am 22. Juni 2014 von 14.00 bis 17.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Kfar Saba und der Künstlerin Ada Moran Riess im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„Both sides of the divide“

Die Skulptur besteht aus zwei Teilen mit einem Zwischenraum. Die Formgebung der Skulptur wurde durch die architektonischen Gegebenheiten der Straße beeinflußt: Dreiecke und Vierecke. Der eine Teil der Skulptur ist eine fünfstöckige Konstruktion, die die „alte“ Stadt symbolisiert – streng, stabil und feststehend. Die alte Stadt ist eingebunden in das Fünfeck und kann sich nicht ausbreiten.
Der andere Teil der Skulptur symbolisiert die gegenüberliegende Seite der Straße, die außerhalb der bestehenden Stadt gebaut wurde und Platz hat, um zu wachsen und sich zu entwickeln.

 

1956 Geboren in Israel

1978-82 Studium an der Betzalel-Academy of Art and Design, Jerusalem

1999-01 Academy of Sculpture and Wood Carving, Tel-Aviv

Lebt und arbeitet in Kfar Saba, Israel

Jane Pitt / Tunbridge Wells
Wir laden Sie herzlich ein am 5. Juli 2014 von 14.00 bis 18.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Tunbridge Wells und der Künstlerin Jane Pitt im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„ Sound Portal“

Das ‘Sound Portal’ von Jane Pitt ist eine schlangenartig gewundene Klangskulptur, die Geräusche einfängt, die aus dem Untergrund der Straße kommen: das Tröpfeln von unterirdischen Flüssen vermischt sich mit menschlichen Stimmen, die verschwommenen Singsang murmeln –  Geräusche, vertraut und unheimlich zugleich. Die Skulptur weist auf das Mythenhafte hin, bezieht sich aber auch auf die Ströme und Heilbäder in Wiesbaden und Tunbridge Wells, die dort unterirdisch kanalisiert sind. Die Betrachter sollen wieder an das Wasser, das täglich unter ihnen fließt, erinnert werden. 

1962 Geboren in London

1981-84 Studium an der Brighton Polytechnic

Lebt und arbeitet in Rochester, Kent

Nilhan Sesalan / Istanbul-Fatih
Wir laden Sie herzlich ein am 1. Juni 2014 von 16.00 bis 22.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Istanbul-Fatih und der Künstlerin Nilhan Sesalan im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„ All Waters of the earth interwine“

I drank the water
from the fountain
in my birth house
which we call “old” now
they kiss each other
like a
man and a woman,
day and night,
an endless cycle
motion of life…

 

Ich habe das Wasser getrunken
von dem Brunnen
in meinem Geburtshaus
welches wir jetzt „alt“ nennen
sie küssen sich
wie ein
Mann und eine Frau,
Tag und Nacht,
ein ewig währender Kreislauf
Bewegung des Lebens…

 

1968 Geboren in Istanbul

1996 Abschluss an der Mimar Sinan Fine Arts University in Istanbul

Lebt und arbeitet in Istanbul

 

Olivier Estoppey / Montreux
Wir laden Sie herzlich ein am 28. Juni 2014 von 17.00 bis 20.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Montreux und des Künstlers Olivier Estoppey im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„ La femme endormie“

Nach meinem Besuch in Wiesbaden habe ich mit dem Material, welches ich dort gefunden habe, gearbeitet: Bilder, Zeichnungen, Beobachtungen, Eindrücke. Ich fühlte mich der Straße verbunden, dem Strom, der Bewegung, den Menschen, dem Ort. Ich habe dem vorgeschlagenen Thema entsprochen durch die Straße, durch die Kurven, die Positionierung der Skulptur, den Ausdruck, die Begegnung, den Moment, die Überraschung, den Kontakt, die Präsenz, die Sache selbst.

1951 Geboren im Kanton Vaud, Schweiz

1972-77 Studium an der Ecole cantonale des beaux-arts in Lausanne

Lebt und arbeitet in Ollon, Schweiz

Tomasz Opania / Breslau - Wrozlaw
Wir laden Sie herzlich ein am 24. Mai 2014 von 11.00 bis 15.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Breslau-Wrozlaw und des Künstlers Tomasz Opania im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„Hi Honey“

Diese Skulptur besteht aus 23 Metallrahmen, die hintereinander aufgereiht sind. Sie erzeugt Bewegung im Raum und ist interaktiv. Es entsteht eine Art räumliche Performance, die vom Betrachter umgesetzt werden soll. In dem Film sind die 23 Rahmen eine unvollständige Sekunde, ein abrupter, unvollendeter Moment. Über die Bedeutung, den Kontext und die Wichtigkeit der Bewegung entscheidet der Betrachter. Die Skulptur kann dezent und freundlich, aber auch gefährlich und bedrohlich sein. Je nach den Ansichten und Absichten des Betrachters, bringt sie gute oder schlechte Eigenschaften zum Vorschein. Die Skulptur wurde speziell für den öffentlichen Raum geschaffen, sodass der Vorbeigehende sich mit ihr auseinandersetzen und an ihr teilhaben kann.

1970 Geboren in Gliwice

1989-94 Studium an der Academy of Fine Arts in Wrocław

1994 Diplom im Schwerpunkt Skulptur

Lebt und arbeitet in Breslau/Wroclaw

Laurence Dreano / Fondettes
Laurence Dreano
Wir laden Sie herzlich ein am 7. Juni 2014 von 14.00 bis 17.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Fondettes und der Künstlerin Laurence Dreano im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„ Homo optimictus in the city“

Meine Installation zum Thema menschlicher Verbindung im Sinne von Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Kulturen symbolisiert eine Brücke, auf der zwei identische Skulpturen in einer Geste des Willkommens einander zugewandt sind. Beide sehen gleich aus, behalten ihre eigene Sprache und ihre Identität.Ihre Haut ist mit Gedichten übersät, die als universelle Emotionen, Geschichte und Menschen verbinden. Die Installation hat zwei Ebenen: Sie ist Skulptur und Schriftstellerei zugleich - zwei Themen, mit denen ich mich seit über 10 Jahren beschäftige

1971 Geboren in Neuilly

1989-91 Studium Literatur, Kunst, Ausdruck und Kommunikation an der Universität LAEC Sorbonne Paris 3

1991-93 Studium an der Ecole Superieure de Journalisme, Paris

2003-05 Studium an der Ecole de Sculpture “ Terre et feu”, Paris

2005-08 Ausbildung Monumentalskulptur Atelier Fabien Nourrisson Arcais

Lebt und arbeitet in der Tourraine

Eric Kressnig / Klagenfurt
Wir laden Sie herzlich ein am 14. Juni 2014 von 14.00 bis 17.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt Klagenfurt und des Künstlers Eric Kressnig im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„Centrum“

Der öffentliche Raum im Bereich Elly-Heuss-Schule und Schwalbacher Straße ist im Sinne des französischen Anthropologen Marc Augé als so genannter Nicht-Ort (non-lieu) zu bezeichnen, der das bloße Vorbeibewegen an einer anonymen Zone betrifft. Die Schulhof-Mauer wird an einer Stelle durch ein kreisförmiges Fenster unterbrochen. Dadurch werden Gegensätze aufgehoben, eine Sicht-Brücke gebaut. Das Dahinter und das Davor werden überbrückt, das Trennende für diese definierte Stelle aufgehoben. Die Form des Kreises, die in vielen Kulturen schon immer auf eine ursprüngliche Ganzheit hinweist, stellt nun das Bindeglied dar. Ein Raum wird durch diesen Eingriff zum „Centrum“, indem er Relation und Identität erhält.

1973 Geboren in Klagenfurt

1996-01 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste, Wien

Lebt und arbeitet in Wien

Pilar Soberon / San Sebastian-Donostia
Wir laden Sie herzlich ein am 12. Juli 2014 von 11.00 bis 15.00 Uhr zur Vorstellung der Partnerstadt San Sebastian/Donostia und der Künstlerin Pilar Soberon im Kunsthaus am Schulberg 10 in Wiesbaden.
 

„ AEOLIA`S Park“

Die starke Trennung zwischen deutscher und türkischer Kultur ist mein erster Eindruck in der Schwalbacher Straße, die mir wie eine Grenze erscheint. Beide kulturellen Welten brauchen eine Verbindung, etwas, das sie gemeinsam haben, einen Bezug, der ihre Verbindung offenbart. Gold ist in beiden Kulturen präsent – zum Beispiel in der Ornamentik, oder, am Ende der Straße, in den drei goldenen Kuppeln der Griechischen Kapelle. Meine Arbeit zeigt den goldenen Samen des Ahorn, Aeolia, der aus San Sebastian herüberfliegt, um auf den Boden in Wiesbaden, der Partnerstadt, zu fallen und seine Energie in der Schwalbacher Straße sichtbar werden zu lassen.

1971 Geboren in San Sebastián

1989-94 Studium an der Kunstakademie Universidad del País Vasco
 
Lebt und arbeitet in San Sebastián/Donostia